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Maßkleider machen Leute

Maßkleider machen Leute

Die Novelle „Kleider machen Leute“, in der die Hauptfigur, der Schneidergeselle Wenzel Strapinski, trotz seines geringen Einkommens luxuriöse Kleidung trägt, ist sicher bekannt. Zudem glänzte er mit Schüchternheit, List und am Ende dann doch mit Ehrlichkeit. Er kam dadurch zu Ansehen und prägte so das Sprichwort „Kleider machen Leute“, das längst in den heutigen alltäglichen Sprachgebrauch übergegangen ist.

Kleider machen Leute, wohl wahr. Doch wie ist es heute mit maßgeschneiderten Kleidungsstücken? Legen wir nicht zu viel Wert auf unsere Kleidung? Im Gegenteil. Maßkleidung trägt allein schon zum Wohlbefinden des Menschen bei. Mit gut sitzender Kleidung, die dem Träger auf die Haut geschneidert wurde, verändert sich das Auftreten und die Haltung des Menschen. Eine aktuelle Umfrage hat sogar ergeben, dass Menschen, die mit unpassender und unvorteilhaft sitzender Kleidung zu einem Bewerbungsgespräch gingen, sich damit selbst disqualifiziert haben.

Durch die Mode wird sichtbar, welcher Gesellschaftsschicht ein Mensch zugehört. Dies ist nicht nur bei den heutigen Jugendlichen so, sondern zieht sich durch alle Jahrgänge. Man bildet sich häufig eine andere Meinung vom Gegenüber, wenn dieser einen anderen Modegeschmack hat oder andere Kleidung trägt. Kleidung ist in unserer Gesellschaft ein nahezu allgegenwärtiges Thema. Während die Jugend auf knappe, hippe Jeans und bauchfreie Tops setzt, geht die vorherige Generation lieber auf Nummer sicher und setzt auf Bequemlichkeit und Tragekomfort. Es ist gar nicht so einfach, seinen eigenen Stil zu finden. Manche finden ihn ganz früh in ihrer Jugend, andere sind wesentlich längere Zeit damit beschäftigt, ihr eigenes Ich in der Mode zu finden.

Anhand der Kleidung ist es sehr einfach, sich bereits auf den ersten Blick eine Meinung über seinen Gesprächspartner zu bilden und sein Gegenüber in eine Schublade zu stecken. Über die Kleidung lassen sich häufig Informationen über das Alter, den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Status und die Einstellung eines Menschen ableiten. So kann es leicht passieren, dass wir zu schnell über einen Menschen urteilen – besonders dann, wenn es um den ersten Eindruck geht. Und der ist bekanntlich schwer wieder zu korrigieren.

 


Video: Maßatelier Stephan Görner
 
Nun ist es ziemlich egal, welchen Stil die eigene Garderobe hat. Hauptsache ist, man fühlt sich selbst wohl darin. Die einfachste Art, sich mit der eigenen Kleidung wohlzufühlen, ist, sich einige Stücke maßschneidern zu lassen. Heutzutage ist das gar nicht mehr so teuer, wie man denkt. In Frankfurt am Main zum Beispiel gibt es ein Modehaus, das individuelle Schnitte anbietet. Echtmass ist der Anlaufpunkt, wenn man einen gut sitzenden Maßanzug in Frankfurt sucht. Zu der Firmenphilosophie gehören eine gründliche, individuelle Beratung und professionelles Maßnehmen. Dies kann natürlich einige Zeit in Anspruch nehmen, also sollte man deshalb ein wenig Zeit mitbringen. Gemeinsam mit dem Kunden werden unter anderem Schnitt, Stoff und Farbe des gewünschten Anzugs ausgesucht und dieser im Anschluss daran in akribischer Handarbeit gefertigt. Auf diese Weise erhält der Kunde einen Anzug, der ihm im wahrsten Sinne des Wortes auf den Leib geschneidert wurde und seinem Träger so höchsten Tragekomfort bietet.