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Stromgewinnung mit der eigenen Solaranlage

Stromgewinnung mit der eigenen Solaranlage

Foto: @bigstockphoto.com / bioraven

Wie funktioniert die Stromgewinnung
mit einer eigenen Solaranlage
oder Photovoltaikanlage genau?

 

Photovoltaikanlagen erzeugen über eine fast wartungsfreie Technik Solarstrom, der sowohl ins öffentliche Netz eingespeist wird, als auch zum Eigenverbrauch dient. Über die blauen Module der Anlage wird Sonnenenergie in Gleichstrom umgewandelt. Der sogenannte Wechselrichter verwandelt den Gleichstrom nachfolgend in den benötigten Wechselstrom mit einer Spannung von 230 Volt. Für den Strom, den der Eigentümer der Allgemeinheit zur Verfügung stellt, zahlt ihm der Staat eine sogenannte Einspeisevergütung. In der Zeit, in der die Photovoltaikanlage Strom erzeugt, kann der Hausbesitzer natürlich auch selbst seinen Strom nutzen. Es empfiehlt sich daher, starke Stromverbraucher wie Waschmaschine & Co. in sonnenintensiven Zeiten in Gebrauch zu nehmen. Der Bezugszähler, der in jedem Haus bereits vorhanden ist, misst den verbrauchten Strom des eigenen Haushalts. Mit einem Ertragszähler kann genau aufgezeigt werden, wie viel Solarstrom produziert wird. Der Einspeisezähler misst die Differenz zum gesamten Solarstromertrag der Photovoltaikanlage, sodass genau erkennbar ist, wie viel Kilowattstunden (kWh) der Eigentümer selbst von seinem Solarstrom verbraucht hat. Durch den Einbau eines Zweirichtungszählers können alle relevanten Daten auch mit einem Zähler erfasst werden. Der Hauseigentümer erhält also eine Stromabrechnung, die für ihn vollständig nachvollziehbar ist.

Während eine Photovoltaikanlage Strom erzeugt, dient eine Solaranlage hauptsächlich zur Warmwassererzeugung und zur Unterstützung der Heizung. Solaranlagen erkennt man an den schwarzen Modulen, während Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung an den blauen Modulen erkennbar sind.

Welche Förderungen gibt es vom Staat?

Für jede Kilowattstunde, die ins öffentliche Netz eingespeist wird, erhält der Hauseigentümer einen festen Betrag, die so genannte staatliche Einspeisevergütung. Diese wird nach dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) festgelegt und auf 20 Jahre vom Staat garantiert. Banken und Sparkassen bieten mittlerweile spezielle Photovoltaikkredite an, die ebenfalls über einen Zeitraum von 20 Jahren eine Zinsgarantie bei konstant niedriger Rate geben. Die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) bietet zudem bundesweit Förderkreditprogramme für erneuerbare Energien an. Zusätzlich gibt es verschiedene BAFA-Förderungen, die mit den entsprechenden Formularen einfach beim „Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle“ beantragt werden können. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine Kombination der BAFA-Förderung und der KfW-Förderung möglich.

Lohnt sich die Stromgewinnung mit einer eigenen Solaranlage?

Die Installation von Photovoltaik- und Solaranlagen auf privaten Dächern ist nicht nur aus Umweltaspekten attraktiv, weil sie die Energiewende voranbringt. Auch finanziell kann sie für den Eigentümer sehr rentabel sein. Viele Geldanlagen bringen momentan nicht die gewünschten Renditen. Die Strompreise werden sich in den nächsten Jahren voraussichtlich immer weiter nach oben orientieren. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage ist man von dieser Preisentwicklung nicht mehr abhängig. Bisher haben daher rund 700.000 Haushalte solch eine Investition auf Dach oder Garage getätigt. Bei Interesse an einer eigenen Solaranlage gibt es verschiedene Firmen, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. So ist bei allen Fragen rund um Photovoltaik- und Solaranlagen in Heidelberg und Umgebung die Firma Clearsky ein kompetenter Ansprechpartner. Auf Wunsch wird Ihnen eine persönliche Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt, die Ihnen Ihre individuellen Kostenvorteile genau aufzeigt.